Rotary International

Rotary ist eine weltweite Organisation von mehr als 1,2 Millionen Männern und Frauen, die in ihrem Beruf, in Wirtschaft und Kommune führend tätig sind.  Die in Clubs organisierten Rotarierinnen und Rotarier leisten humanitäre Hilfe, setzen sich für hohe ethische Normen in allen Berufen ein und tragen zu Völkerverständigung und Frieden in der Welt bei.

 

Weltweit gibt es derzeit über 33.000 Rotary Clubs in mehr als 200 Ländern und Regionen. Getreu seinem Motto – Selbstloses Dienen – besteht das Hauptziel von Rotary darin, überall in der Welt gemeinnützige Arbeit zu leisten. (Quelle: http://www.rotary.org/de/aboutus/rotaryinternational/Pages/ridefault.aspx)

 

Die beiden Hauptprojekte von Rotary sind die Bekämpfung der Kinderlähmung ("Polio Plus") und der Jugendaustausch. Jährlich haben dank Rotary ca. 9000 Jugendliche die Möglichkeit, in einem von 70 Ländern ein Auslandsjahr zu erleben. Die Organisation dessen ist komplett ehrenamtlich und somit ist Rotary der größte nichtkommerzielle Organisator von Schüleraustauschen. Der Jahresaustausch steht sowohl Rotary-Mitgliedern wie Nicht-Mitgliedern offen. Die Gastfamilien werden 2-4 Mal gewechselt, man bleibt jedoch auf der selben Schule. So kann man verschiedene Seiten der fremden Kultur kennenlernen. Im Gegenzug für die Aufnahme des Jugendlichen wird erwartet, dass dessen Eltern ebenfalls einen Austauschschüler aufnehmen (nicht immer zwingend).

 

 

Das Programm

Die Organisation des Jahresaustausches läuft im Groben so ab:

 

Der Jugendliche wendet sich (am besten gleich nach den Sommerferien, ich habe es erst im Oktober getan...) einem Rotary Club in seiner Nähe zu. Wenn der Club einen als Austauschschüler bestätigt hat, geht es los mit der "richtigen" Bewerbung von Rotary International, die aber nur organisatorische Fragen beinhaltet (wie ein Brief an die 1. Gastfamilie, ärztliche und schulische Atteste, Wahl der Wunschländer, Zahlung einer nicht unerheblichen Einschreibgebühr, Fotos von dir...). 

 

Dann kommt das große Warten und Hoffen, in welches Land man denn kommt. Man kann 3 Wunschländer angeben (die Auswahl ist riesig!), doch es ist nicht ungewöhnlich, wenn man in keinem dieser drei einen Platz bekommt. Generell gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst...

 

Vor der Abreise gibt es ein paar Vorbereitungstreffen (Je nach Rotary Distrikt unterschiedlich, bei mir waren es zwei), die einem nicht unbedingt alle Unsicherheiten nehmen, und dann geht es auch schon los: Im Gruppenflug mit anderen Rotaryleuten aus ganz Deutschland dem spannenden Jahr entgegen!